
Generell ist die Prepaid Karte eine Wertkarte oder Guthabenkarte. Anders als beim klassischen Handyvertrag bezahlt man mit der Prepaid Karte im Voraus. Das bedeutet, dass die Prepaid Karte immer genügend Guthaben aufweisen muss, damit das Telefonieren oder SMS-Nachrichten schreiben möglich ist. Befindet sich kein Guthaben auf der Prepaid Karte sind lediglich Notrufe mit dem Handy möglich. Zu Beginn ist, jenach Anbieter, bereits ein Startguthaben auf der SIM-Karte vorhanden.
Das Bestellen einer Prepaid Karte erweist sich als einfach. Direkt nach der Bestellung erhalten Sie in wenigen Tagen Post vom jeweiligen Anbieter, in der sich die SIM-Karte für Ihr Handy befindet. Nach dem Einlegen in das Handy dauert es nur eine kurze Zeit, bis die SIM-Karte freigeschaltet wurde. Die Freischaltungen erfolgen in der Regel automatisch. Da alle Anbieter mit Startguthaben werben ist eine Aufladung des Guthabens nicht nötig. Sie können direkt nach der Freischaltung telefonieren. Die günstigsten Prepaid Tarife erhalten Sie übrigens beim Prepaid Vergleich in einer Liste tabellarisch aufgeführt.
Gerade Eltern haben oft das Problem, dass Rechnungen mit einem hohen Rechnungsbetrag in dem Briefkasten landen. Nämlich genau dann, wenn die eigenen Kinder einen Handyvertrag ohne Kostenbegrenzung haben und die Rechnung erst kommt, wenn es schon zu spät ist. Mit einer Prepaid Karte haben Sie die volle Kostenkontrolle. Denn sobald das Guthaben verbraucht ist, können keine weiteren Gespräche geführt und SMS-Nachrichten geschrieben werden.
Bei einem Handyvertrag ist es immer kritisch, wenn das Handy verloren geht und man es z. B. erst einen Tag später bemerkt. Unbefugte könnten, insofern das Handy noch eingeschaltet war, einen Hohen Schaden anrichten. Selbstverständlich kann der Schaden bei einer Prepaid Karte auch hoch sein, wenn Sie z. B. noch über ein hohes Guthaben verfügt haben. Aber der Schaden ist begrenzt. Sobald das Guthaben aufberaucht wurde, ist die SIM-Karte nutzlos und es können keine weiteren Kosten entstehen.